[How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

Tools, Installation, Optimierung, Problemlösung rund ums Thema Windows 10
Antworten
Benutzeravatar
Nemo
Support
Beiträge: 1020
Registriert: Di 12. Jul 2016, 12:28
Wohnort: Bad Soden am Taunus
    Windows 10 Firefox
Hat sich bedankt: 112 Mal
Danksagung erhalten: 129 Mal
Status: Offline

[How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#1

Beitrag von Nemo » Mo 24. Okt 2016, 21:49

Vorgeschichte, Voraussetzungen

Bereits im Vorgängerforum hatte ich im Thread zu Bezelbubes Beitrag "Windows-AiOs auf UEFI-Bootstick mit WIMs >=4 GiB" auf einen damals aktuellen Lösungsansatz hingewiesen, der in der c't 2015/02 ab Seite 100 vom Redakteur Axel Vahldiek als "Rettungsring für Windows 8.1" vorgestellt wurde.

Zwischenzeitlich hat A. Vahldiek seine Methode zur Datensicherung auf das aktuelle Betriebssystem erweitert: "c't-WIMage2"
Vgl. "Rettungsring Version 2 - c't WIMage erzeugt Sicherungskopien von Windows 8.1 und 10". Ergänzend dazu
  • Software und FAQ zum Artikel, jedoch werden
  • unter "Tipps und Tricks" in der c't 2016/19 auf S. 162 berichtigte Batchdateien ctwimage2a.bat in beiden Architekturen zum Herunterladen angeboten, nachdem auf Grund einer Macke von DISM.exe Anzeige-Name und -Beschreibung zu WIMs nach Änderungen leer bleiben.
    Mein Workaround: Fehlende Einträge nachträglich mit Win Toolkit bearbeiten.
  • Heise-Meldung "Neue Version des c't-Windows-Backup unterstützt auch Windows 10" vom 24.02.2016 mit einem Video
Ziel ist des Projektes ist es, eine auch unter UEFI bootfähige USB-Festplatte mit Backups der Startpartition zu erstellen.
  • Vorne eine FAT32-Partition.
  • Danach eine größere mit NTFS, um auch größere WIM-Dateien problemlos unterzubringen.
Mir kam beim Nachvollziehen der Backup-Lösung die Idee, den beschriebenen Ansatz auch für die Probleme mit für FAT32 zu großen (>=4 GiB) WIMs zur Installation von Windows an UEFI-Rechnern nutzbar zu machen.

Unter den o. a. Links befinden sich außer einem Link zu einem Tool von MS die beschriebenen Batch-Dateien als x64- und als x86-Variante.


Vorgehensweise in Kurzform
  1. Mit Bordmitteln ist ein "Wiederherstellungslaufwerk" auf einer USB-Platte zu erstellen. Dabei ist die Funktion "Kopieren der Wiederherstellungspartition" zu deaktivieren. Das würde den erstellten Bootloader wieder löschen!
  2. In der bordeigenen Datenträgerverwaltung erkennt man eine 32 GB große FAT32-Partition, die man wegen der Eindeutigkeit "USB-Boot64" oder auch "USB-Boot32" nennen sollte. Ich konnte sie problemlos mit PartedMagic auf 4096 MiB verkleinern, damit für die Unterbringung des Backups (oder für andere Zwecke) mehr Platz auf dem Datenträger verfügbar ist. Die Inhalte darin sind nur ca 300 MB groß. (Beim Verkleinern auf 1024 MiB mit einer früheren Version hatte ich später insofern ein Problem, als sich die Platte nicht booten ließ.)
  3. Anschließend erstelle man auf der USB-Platte hinter der FAT32-Partition ein "neues einfaches Volume", diesmal aber mit dem Dateisystem NTFS, das den Rest der Platte ausfüllt. Als Name wird "USB-Daten64" bzw "USB-Daten32" vorgeschlagen.
    (Für unsere Zwecke wäre vielleicht "USB-Install64" o. ä. passender.)
  4. Danach sind alle Dateien des Windows-Installationsmediums (10 oder 8.1) auf die NTFS-Partition "USB-DatenXX" zu kopieren; dabei ist die Datei " \sources\install.wim" auszusparen oder im Nachhinein zu löschen.
  5. Die Dateien in der passenden Architektur (64- oder 32 Bit) sind ins Root-Verzeichnis der NTFS-Partition "USB-DatenXX" zu kopieren. Wichtig für unsere Zwecke ist hier die "ctwimage2-bootmaker64.bat" bzw. "~32.bat".
    (Die weiter von c't mitgelieferten, zur Datensicherung benötigten, ctwimage2a-64.bat und vshadow64.exe bzw. dernen ~32er Varianten werden hier nicht abgehandelt.)
  6. Mit der als Admin zu startenden "ctwimage2-bootmaker64.bat" bzw. dem 32er Pendant wird der Bootoader auf "USB-BootXX" so umgebogen, dass er später das Windows-Setup-Programm von "USB-DatenXX" startet.
  7. Nach den bis jetzt geschaffenen Voraussetzungen kann man nunmehr ohne Risiko testen, ob das geschaffene Bootmedium funktioniert: Also nach dem Starten von der USB-Platte erscheinen die ersten von den normalen Installationsmedien bekannten Abfragen (Land, Tastatur, EULA usw.). Man erhält die Möglichkeit, das Zielmedium auszuwählen bzw. auch vorher zu formatieren. Dann geht's (zum Glück!) nicht weiter, da die nötige Install.WIM fehlt. Also ist abbrechen angesagt; der Test wäre damit erfolgreich.
  8. Wie's weitergeht, wenn man eine odere mehrere Datensicherungen erstellen will, entnehme man dem genannten c't-Artikel ab Seite 126, da hier die Erstellung eines UEFI-fähigen Datenträgers auf einem Medium behandelt werden soll.
  9. Für unseren Zweck (Erstellung eines Bootmediums) bleibt nur noch, die gewünschte Install.WIM (AiO x86&x64, mit Patches, Treibern und Tweaks), die gerne auch größer als 4 GiB sein darf, nach "<USB-DatenXX>\sources" oder auch den gesamten Inhalt einer ISO nach <USB-DatenXX> zu kopieren.
    Zumindest mit einer USB-Platte funktioniert das beschriebene Verfahren.
    Werden USB-Sticks verwandt, sollte es mit solchen klappen, die für "Windows to go" spezifiziert sind. Bei den anderen käme es auf einen Versuch an.

Meine Erfahrungen mit c't-WIMage2
  1. Als Medium zur Datensicherung
    Ich habe mit einer 160GB-USB2-Platte unter Win10-x64 Pro (v1511) den von A. Vahldiek gedachten Zweck erfolgreich angetestet.
    Es wurde nach relativ langer Zeit eine "<USB-DatenXX>\sources\Install.WIM" von ~25 GB erstellt und - nach der Installation von weiteren Programmen - auf dem Wirtsbetriebssystem weitere Sicherungen angeworfen.
    Die genannte Install.WIM war mit den zusätzlichen Editionen nur unwesentlich größer geworden, da redundante Daten durch eine abschließende Optinierung nicht mehrfach gespeichert werden. Die Durchlaufzeiten waren aber jeweils ziemlich lang.
    Auf eine Restaurierung habe ich verzichtet, da ich meinen Entwicklungsrechner nicht zum Testen hernehmen wollte.
    Fazit gleichwohl: Test bestanden!
  2. Als Medium zur Installation von Windows
    Folgende Besonderheit fiel mir auf:
    • Das Bootmedium hatte ich für 64Bit-Systeme erstellt.
    • Meine 10er-AiO enthält zum Starten die 32Bit-Komponenten.
      (Anders als eine mit dem MCT erstellte AiO mit getrennten Zweigen für die beiden Architekturen!)
    • Erst die enthaltene Install.WIM bietet auch die 64er Pro-Edition
    Nachdem ich den ISO-Inhalt auf die Daten-/Install-Partition kopiert hatte, war ich gespannt, ob der Installationsvorgang in Gang kommen würde.
    Auch diesen Test sehe ich als erfolgreich an, nachdem ich nach den normalen Abfragen (Land, Tastatur, EULA, Lizenzschlüssel ("überspringen!"), 32/64 Bit) die Möglichkeit gehabt hätte, die im Rechner vorhandene SSD neu zu partitionieren.
Ein UEFI-Rechner steht mir derzeit nicht zur Verfügung. Einen größeren (freien) USB-Stick (>=32 GB) habe ich derzeit ebenso nicht zur Hand. Daher kann ich zZt hier nur die Anregung geben, auf der von Axel Vahldiek präsentierten Lösung weiterzuarbeiten, um einen auch unter UEFI bootfähigen USB-Stick zu erstellen.


Hinweis auf einen Schriftwechsel mit Axel Vahldiek

Axel Vahldiek (axv@ct.de) hatte meinen Hinweis auf meinen Beitrag im Vorgängerforum mit einem "ja, aber" zur Kennntnis genommen. Er würde ja gerne von Luft und Liebe leben, gab aber zu bedenken, dass seine Familie darunter leiden könnte, wenn der Absatz der c't durch Beiträge wie meinen zurückginge.

Also, Leute, denkt daran, dass Ihr mit dem Heft auch zur Kasse geht, wenn Ihr am Kiosk oder in der Bahnhofsbuchhandlung im Angebot stöbert!
Darüber hinaus könnte ein Abo der Verelendung rechtschaffener Bevölkerungsteile entgegenwirken.



Gruß, Nemo
Zuletzt geändert von Nemo am Do 10. Jan 2019, 10:27, insgesamt 3-mal geändert.

Benutzeravatar
HerrAbisZ
Member
Beiträge: 26
Registriert: Di 19. Jul 2016, 11:18
Wohnort: Noch Wien
    Windows XP Firefox
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#2

Beitrag von HerrAbisZ » Di 25. Okt 2016, 12:29

Ich habe es nicht getestet, aber angeblich kann das RUFUS auch (NTFS mit UEFI)

https://rufus.akeo.ie/
BITTE helft einander! :D

h t t p : //herrabisz.wordpress.com/

h t t p : //www.youtube.com/user/HerrAbisZ2 + 3

Benutzeravatar
Nemo
Support
Beiträge: 1020
Registriert: Di 12. Jul 2016, 12:28
Wohnort: Bad Soden am Taunus
    Windows 10 Firefox
Hat sich bedankt: 112 Mal
Danksagung erhalten: 129 Mal
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#3

Beitrag von Nemo » Di 25. Okt 2016, 16:13

HerrAbisZ hat geschrieben:Ich habe es nicht getestet, ...
Dann teste mal und berichte hier ausführlich!

Gruß, Nemo

Benutzeravatar
HerrAbisZ
Member
Beiträge: 26
Registriert: Di 19. Jul 2016, 11:18
Wohnort: Noch Wien
    Windows XP Firefox
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#4

Beitrag von HerrAbisZ » Di 25. Okt 2016, 17:03

Ich habe keine WIM größer 4GB

[scrollbox]Does Rufus support NTFS compression?

Yes (but not officially)
The truth is, very few people actually need this feature, and figuring out if the target drive has a chance to fit all the content from an ISO is a massive headache. Also having to explain to users, who might not be as tech-savvy as the few people who have requested the feature what NTFS compression means and why it isn't a silver bullet when it comes to trying to cram more content on a flash drive would take away time from the development of other features. Moreover, with Rufus supporting UEFI boot from NTFS partitions (for platforms that support it), and UEFI NTFS drivers unlikely to support compression, I would also have to explain why this can't be used.

With millions of users of Rufus, even if only a small percentage inquires about it, this is something I would rather avoid. This is why, while NTFS compression was added as a cheat mode in version 1.4.4, it is 100% unsupported, which means that if you run into any issue while using it, or have questions, or request any improvement to the feature, I will just ignore you (and point you to this entry).[/scrollbox]
: Zeige Spoiler
Advanced Mode

You can display advanced options by clicking on the white arrow near Format Options.

Then by, selecting the relevant option in the Create a bootable disk dropdown, this mode also gives you the ability to install:

a blank Syslinux bootloader
a blank Grub/Grub4DOS bootloader
a blank ReactOS bootloader (freeldr)
a blank UEFI:NTFS bootloader

Of course, since all of the above does is install the boot records, you will still have to manually provide the relevant configuration files and additional binaries.
https://github.com/pbatard/rufus/wiki/F ... ompression
BITTE helft einander! :D

h t t p : //herrabisz.wordpress.com/

h t t p : //www.youtube.com/user/HerrAbisZ2 + 3

Benutzeravatar
Nemo
Support
Beiträge: 1020
Registriert: Di 12. Jul 2016, 12:28
Wohnort: Bad Soden am Taunus
    Windows 10 Firefox
Hat sich bedankt: 112 Mal
Danksagung erhalten: 129 Mal
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#5

Beitrag von Nemo » Di 25. Okt 2016, 17:40

HerrAbisZ hat geschrieben:Ich habe keine WIM größer 4GB ...
Dann stelle mal eine AiO mit beiden Architekturen und fetten Patches (> 1 GB) und Treibern zusammen!
Warum, meinst Du, fängt MS mittlerweile mit ESDs an?
Aber irgendwann reichen auch höhere Kompressionsraten nicht aus, um die dämliche Grenze von 4 GiB zu unterschreiten.

Gruß, Nemo

PS:
War das jetzt ein Testbericht?

Benutzeravatar
g-force
Support
Beiträge: 197
Registriert: Mo 11. Jul 2016, 17:14
Wohnort: Schortens NDS
    Windows 7 Firefox
Hat sich bedankt: 75 Mal
Danksagung erhalten: 21 Mal
Kontaktdaten:
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#6

Beitrag von g-force » Mi 26. Okt 2016, 09:30

Ich habe ein Capture eines installierten Win10 mit GimageX gezogen und als "install.wim" gespeichert. Diese WIM war annähernd 20GB groß. Ich habe sie in einen originalen Win10-Ordner\sources kopiert und so die originale WIM ersetzt. Ich habe anschließend mit NTlite eine ISO erstellt, die dementsprechend weit über 20GB wog. Ich habe dieses ISO mit "Rufus" auf einen Bootstick (USB 32GB) kopiert und anschließend damit mein Image erfolgreich installiert. Fazit: Es geht ohne Probleme.

Benutzeravatar
Nemo
Support
Beiträge: 1020
Registriert: Di 12. Jul 2016, 12:28
Wohnort: Bad Soden am Taunus
    Windows 10 Firefox
Hat sich bedankt: 112 Mal
Danksagung erhalten: 129 Mal
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#7

Beitrag von Nemo » Mi 26. Okt 2016, 09:41

g-force hat geschrieben:... Fazit: Es geht ohne Probleme.
Die Fragen für mich sind:
  • Hat UEFI (in Deinem Rechner) jetzt Fortschritte gemacht, indem es Dateigrößen von 4 GiB und mehr unterstützt?
  • Oder ist auch hier ein Trick mit einer FAT32-Bootpartition, die anschließend auf NTFS mit Daten verweist, angewandt worden?
Für ein Booten mit herkömmlichem BIOS ist die Frage nicht relevant. In dem Fall kann man auch mit NTFS booten.

Gruß, Nemo

Benutzeravatar
g-force
Support
Beiträge: 197
Registriert: Mo 11. Jul 2016, 17:14
Wohnort: Schortens NDS
    Windows 7 Firefox
Hat sich bedankt: 75 Mal
Danksagung erhalten: 21 Mal
Kontaktdaten:
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#8

Beitrag von g-force » Mi 26. Okt 2016, 10:27

Ich werde das beschriebene Vorgehen nochmals auf meinem aktuellen PC (UEFI) testen und berichten. Ich möchte sicherstellen, daß meine Informationen richtig und aktuell sind.

Benutzeravatar
HerrAbisZ
Member
Beiträge: 26
Registriert: Di 19. Jul 2016, 11:18
Wohnort: Noch Wien
    Windows XP Firefox
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#9

Beitrag von HerrAbisZ » Mi 26. Okt 2016, 11:28

Sorry Nemo - ich habe auch keinen PC mit UEFI

Ich halte mich an "never change a running System"

In den FAQ von Rufus steht etwas von "native NTFS"
BITTE helft einander! :D

h t t p : //herrabisz.wordpress.com/

h t t p : //www.youtube.com/user/HerrAbisZ2 + 3

Benutzeravatar
Nemo
Support
Beiträge: 1020
Registriert: Di 12. Jul 2016, 12:28
Wohnort: Bad Soden am Taunus
    Windows 10 Firefox
Hat sich bedankt: 112 Mal
Danksagung erhalten: 129 Mal
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#10

Beitrag von Nemo » Mi 26. Okt 2016, 13:34

HerrAbisZ hat geschrieben: ... In den FAQ von Rufus steht etwas von "native NTFS"
In den von Dir verlinkten Artikeln hatte ich auch nur etwas von Kompression und NTFS gelesen.
In einem anderen Beitrag von Administrator.de war der dortige TE auch insofern ratlos, als es um eine kleine spezielle FAT32-Boot-Partition hinter der eigentlichen Daten-Partition mit NTFS ging - also eine prinzipiell ähnliche Lösung wie die auf der Basis von c't-WIMage. Auf letzterer jedoch alles mit Bordmitteln von Windows.
Off Topic
Unflätige Bemerkung:
Blöde Idee von Intel und Konsorten, einen BIOS-Nachfolger mit den Restriktionen eines frühen Linux in die Welt zu setzen!
Gruß, Nemo

Benutzeravatar
Nemo
Support
Beiträge: 1020
Registriert: Di 12. Jul 2016, 12:28
Wohnort: Bad Soden am Taunus
    Windows 10 Firefox
Hat sich bedankt: 112 Mal
Danksagung erhalten: 129 Mal
Status: Offline

Re: [How-To] UEFI-Bootmedien mit WIMs >=4 GiB

#11

Beitrag von Nemo » So 30. Okt 2016, 09:42

Jetzt konnte ich das im ersten Beitrag beschriebene Verfahren auch mit einem USB-Stick erfolgreich testen:
  • ADATA N005 mit 32 GiB; zertifiziert für "Windows to go"; die Variante mit "PRO" ist das anscheinend nicht
  • Wiederherstellungslaufwerk "WinBOOT64" unter Win10 (Build 14393.351) erstellt; USB-Stick war damit komplett belegt
  • FAT32-Partition mit PQMagic (Aug. 2013) auf 1024 MB verkleinert; die Boot.wim darin und der Rest belegen gerade mal ein Drittel des verfügbaren Platzes!
  • Unter Windows NTFS-Partition ("WinInstall64") erstellt
  • "ctwimage2-bootmaker64.bat" kopiert nach "WinInstall64" und ausgeführt
  • Eine Evaluationskopie von Windows Server 2016 (kompletter ISO-Inhalt; Install.WIM nach Integration 5,51 GB) nach "WinInstall64" kopiert
  • Mit Stick gebootet (allerdings unter herkömmlichem BIOS am Thinkpad) und lief bis zur Auswahl der zu bespielenden Platte durch
Gruß, Nemo

Antworten

Social Media